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Kurze Geschichte Jenas für Gäste

Historie der Stadt

Hier finden Sie einen kurzen historischen Abriss der Stadt, welcher einen ersten, schnellen Einblick in die Geschichte von Jena gibt.
Die ausführliche Chronik finden Sie auf den Seiten "Chronik der Stadt".

830/850

In einem Verzeichnis der dem hessischen Kloster Hersfeld zinspflichtigen Orte tauchen die Ortsbezeichnungen Iani und Liutdraha auf. Sie lassen sich – wenn auch nicht mit eindeutiger Sicherheit – auf Jena und das im 14. Jahrhundert in Jena aufgegangene Dorf Leutra beziehen.

937

Erstmalige Erwähnung des Königshofes Kirchberg (Fuchsturm) als Kaiserpfalz der Ottonen.

1182

Landgraf Ludwig III. von Thüringen bestätigt den Verkauf eines Waldes in Zwätzen, gelegen an der Saale zwischen Jena und Dornburg.

1185 

Markgraf Otto von Meißen verleiht dem Kloster Altzelle u.a. den Zehnten von einem Weinberg am Jenzig.

Um 1236

In einer zeitlich nicht genau fixierbaren Urkunde des Hermann von Lobdeburg werden erstmals „cives“ (Bürger) erwähnt. Die Urkunde gilt daher als Erstnennung Jenas als Stadt. Sie bildet die Grundlage für die Stadtjubiläen von 1936 und 1986.

1275

Die urkundliche Nennung von acht „consules“ (Ratsmannen) ist der erste greifbare Hinweis auf einen städtischen Rat.

Um 1380/90

Baubeginn am Neubau der Stadtkirche St.Michael. Auf einem romanischen Vorgängerbau entsteht über einen längeren Zeitraum (bis Mitte 16.Jahrhundert) eine der größten gotischen thüringischen Stadtkirchen. Etwa zur gleichen Zeit beginnt der Bau des Rathauses, der bis zum Ende des 14. Jahrhunderts fertig gestellt wird.

1429

Neben der Niedergerichtsbarkeit und dem Zoll wird der Stadt erstmals die hohe Gerichtsbarkeit vom Landesherrn übertragen.

1524/25

Jena wird zu einem Zentrum der Reformation. Bei Michel Buchführer in Jena werden reformatorische Schriften gedruckt. Luther disputiert mit Karlstadt in Jena. Im April/Mai 1525 kommt es zu Bauernunruhen. Die beiden Mönchsklöster der Dominikaner und Karmeliter werden geplündert.

1558

Am 2. Februar erfolgt die Eröffnung der Jenaer Universität. Erster Rektor wird der Mediziner Johannes Schröter.

1566

An der Juristischen Fakultät der Universität wird ein Schöffenstuhl errichtet.

1635

Die Stadt gerät in die Wirren des 30jährigen Krieges. 1636/37 wird Jena von schwedischen Truppen geplündert. Die Camsdorfer Brücke wird beim Herannahen kaiserlicher Truppen zerstört. 1650 wird nach dem Ende des Krieges ein großes Friedensfest gefeiert.

1652

Der Mathematiker, Philosoph und Pädagoge Erhard Weigel erhält eine Professur an der Universität. Neben ihm gehören der Theologe Johann Musaeus und der Jurist Georg Adam Struve in der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts zu den berühmtesten Lehrern an der Universität, die in dieser Zeit zu den am stärksten frequentierten deutschen Hochschulen gehört.

1672-1690

Nach einer Landesteilung entsteht unter Herzog Bernhard das selbständige Herzogtum Sachsen-Jena. Jena wird Residenz- und Landeshauptstadt.

1674

Die erste Nummer der „Jenaischen Wöchentlichen Anzeigen“ des Verlegers Johann Ludwig Neuenhahn erscheint. Jena nimmt im 17. und 18.Jahrhundert unter den Standorten des deutschen Buchdrucks nach Leipzig den zweiten Platz ein.

1706

Die Universität ist bis 1721 mit ca. 2000 Studenten die am stärksten besuchte Universität im protestantischen Deutschland.

1784

Goethe entdeckt in Jena den Zwischenkieferknochen beim Menschen.

1789

Friedrich Schiller hält seine Antrittsrede als außerordentlicher Professor für Geschichte.

Um 1800

Jena und seine Universität bilden ein geistiges und kulturelles Zentrum: Goethe, Schiller, Fichte, Hegel, Feuerbach, Schelling, Hufeland und der Kreis der Frühromantiker mit Tieck, den Gebrüdern August Wilhelm und Friedrich Schlegel, Caroline Schlegel und Dorothea Veit wirken hier.

1806

In der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt fügen die Franzosen der preußischen Armee und deren Verbündeten am 14. Oktober eine vernichtende Niederlage zu. Jena hat unmittelbar vor und nach der Schlacht unter den französischen Einquartierungen schwer zu leiden. Am 15.Oktober empfängt Napoleon Vertreter der Stadt und der Universität im Jenaer Schloss.

1815

Im Gasthaus „Zur grünen Tanne“ wird die „Urburschenschaft“ gegründet. 1817 wird auf Initiative Jenaer Burschenschafter und unter Beteiligung der Jenaer Professoren Oken, Kieser und Fries das „Wartburgfest“ gefeiert.

1846

Carl Zeiß aus Weimar eröffnet in Jena ein „Mechanisches Atelier“, das Geräte, insbesondere Mikroskope, für naturwissenschaftliche und medizinische Forschungen der Universität konstruiert und repariert.

1866

Der Mathematiker und Physiker Ernst Abbe wird wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Carl Zeiß und bereitet die wissenschaftliche Grundlage für den Mikroskopbau.

1874/1876

Jena erhält mit der Saalbahn und der Weimar-Geraer Bahn Anschluss an das Eisenbahnnetz.

1884

Der Glastechniker Otto Schott gründet zusammen mit Carl Zeiß und Ernst Abbe das „Glastechnische Laboratorium Schott & Genossen“.

1889

Nach dem Tode von Carl Zeiß wird der bisherige Privatbetrieb durch Ernst Abbe in einen Stiftungsbetrieb umgewandelt. Das Ergänzungsstatut der „Carl-Zeiss-Stiftung“ (1900) erweitert die jährliche finanzielle Dotierung der Universität in großzügiger Weise.

1903

Gründung des Jenaer Kunstvereins.

1908

Aus Anlass des 350jährigen Gründungsjubiläums der Universität wird das neue Universitätshauptgebäude (Architekt Theodor Fischer) eingeweiht.

1911

Einweihung des Ernst Abbe-Denkmals von Henry van de Velde mit Werken Max Klingers und Constantin Meuniers.

1921

Die ehemalige ernestinische Gesamtuniversität wird nach Auflösung der thüringischen Einzelstaaten und der Bildung des Landes Thüringen zur „Thüringischen Landesuniversität“.

1922

Nachdem vor dem I. Weltkrieg bereits Wenigenjena, Lichtenhain und Ziegenhain eingemeindet worden waren, kommen nunmehr die Orte Ammerbach, Löbstedt, Zwätzen, Winzerla und Burgau zur Stadt Jena.

1926

Jena erhält sein Zeiss-Planetarium.

1933

Dem am 5. März gewählten Gemeinderat gehören 13 Mitglieder der NSDAP als stärkste Partei an. Oberbürgermeister Dr. Alexander Elsner wird aus seinem Amt abgesetzt.
Aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ kommt es zur Entlassung bzw. Beurlaubung von jüdischen Hochschullehrern an der Universität. In Jena wird ein Erbgesundheitsgericht geschaffen.

1934

Anlässlich des 175. Geburtstages Friedrich Schillers erhält die Universität seinen Namen.

1938

Beim Novemberpogrom werden die noch bestehenden jüdischen Geschäfte geschlossen. Zählte die jüdische Gemeinde 1925 noch 277 Mitglieder, waren es 1939 nur noch 50 Personen. Eine Reihe jüdischer Menschen kann noch ins Ausland emigrieren. Vom Westbahnhof aus gehen die Deportationen in die faschistischen Todeslager.

1945

Im Februar/März erfolgen schwere Bombenangriffe auf die Stadt, bei denen über 700 Menschen den Tod finden. 15% der Gebäudesubstanz der Stadt werden zerstört. Am 13. April besetzen amerikanische Truppen die Stadt. Seit Anfang Juli übernehmen sowjetische Militärbehörden Besatzungsrechte. Im Oktober 1945 nimmt die Universität ihren Lehrbetrieb wieder auf. 1946 erfolgt auf Befehl der Besatzungsmacht die fast vollständige Demontage der Firmen Zeiss und Schott. Bis 1949 ist die Enttrümmerung des Stadtzentrums weitgehend abgeschlossen.

1953

Am 17.Juni kommt es auch in Jena zu massiven Protesten gegen Maßnahmen der DDR-Regierung. Etwa 20.000 Einwohner sind an den Demonstrationen beteiligt. Der Ausnahmezustand wird verhängt und etwa 500 Personen verhaftet. Der Schlosser Alfred Diener wird standrechtlich erschossen.

1965

Die erste Ausbaustufe des Neubaugebietes Neulobeda-West beginnt. Bis 1975 entstehen rund 5600 Wohnungseinheiten in Plattenbauweise.

1969

Im Rahmen der Umgestaltung des Jenaer Stadtzentrums erfolgt der Baubeginn des Universitätshochhauses (geplant als Zeiss-Forschungshochhaus). Größere Teile der historischen Innenstadt zwischen Eichplatz und Kollegiengasse werden dafür abgerissen.

1971

Baubeginn für das Neubaugebiet Lobeda-Ost. Bis 1983 entstehen hier über 8500 Wohnungen.

1975

Jena zählt 100.000 Einwohner und erhält damit den Großstadt-Status.

1980

Baubeginn im Neubaugebiet Jena-Winzerla. Bis Ende des Jahrzehnts entstehen hier ca. 5500 Wohnungen.

1982

Jena wird Ausgangspunkt einer Friedensbewegung, die sich unter der Losung „Schwerter zu Pflugscharen“ für eine Ächtung von Waffen in Ost und West einsetzt.

1989/1990

Ende September/Anfang Oktober gründen sich oppositionelle Parteien und Bewegungen. Fürbittgottesdienste und Demonstrationen finden seit Oktober statt. Am 4. November beteiligen sich ca. 40.000 Jenaer an der größten Kundgebung. Am 1. Dezember tagt der erste „Runde Tisch“. Bei der ersten freien Kommunalwahl im Mai 1990 wird die CDU stärkste Fraktion im Stadtrat. Dr. Peter Röhlinger wird neuer Oberbürgermeister.

ab 1990

Sanierungsarbeiten in der Innenstadt unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten. Das Damenviertel mit Gebäuden um 1900 ist als Denkmalensemble ausgewiesen.

1994

Durch Gebietsreform wächst der Flächen- und Einwohnerzahl der Stadt Jena erheblich. Zu Jena gehören fortan u.a. Cospeda, Closewitz, Drackendorf, Isserstedt, Jenaprießnitz, Krippendorf, Kunitz, Laasan, Maua, Münchenroda und Vierzehnheiligen.

1996

Auf dem Areal des ehemaligen Zeiss-Hauptwerkes entstehen die Einkaufspassage „Goethe Galerie“ und der neue Campus der Friedrich-Schiller-Universität.

1999

Grundsteinlegung für das Klinikum 2000 in Lobeda-Ost, das 2004 offiziell eingeweiht wird.

2000

Die originalgetreu rekonstruierte Renaissancehaube (1945 zerstört) wird auf den Turm der Stadtkirche St.Michael aufgesetzt.

2004

Der JenTower wird mit 159 Metern höchstes Gebäude in den neuen Bundesländern.

2005

In der ersten "Langen Nacht der Wissenschaften" präsentieren sich mehr als 80 Institute, Kliniken und Firmen in über 300 Veranstaltungen.

2006

Im Deutsch-Französischem Jahr feiert Jena den Thüringentag und gedenkt der Schlacht bei Jena und Auerstedt vor 200 Jahren.

2007

Das Jenaer Volksbad wird nach erfolgter Rekonstruktion als Veranstaltungsstätte in Betrieb genommen.

2008

Die Universität feiert ihr 450jähriges Bestehen. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist der Festakt am 15.Mai, an dem zahlreiche Rektoren europäischer Traditionsuniversitäten teilnehmen.
Unter dem Leitgedanken „Wissen und Wachsen – Made in Jena“ gelingt es der Stadt, den Titel „Stadt der Wissenschaft 2008“ zu tragen.

2009

Der Turmknopf und die Wetterfahne wird wieder auf dem Jenaer Rathausturm aufgesetzt. Im Turmknopf befinden sich vier große und eine kleine Hülse mit Zeitungen, Dokumenten und Kleingeld aus verschiedenen Zeiten.
Mit einer Festwoche vom 29. Juni bis 4. Juli feiert die Jenaer Gaststätte "Roter Hirsch" ihr 500jähriges Bestehen.

2012

Die aufwendige Außensanierung der Stadtkirche St. Michael wurde abgeschlossen.

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